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Kindle-Hersteller PVI will iPad Konkurrenz machen Der Panelriese Prime View International (PVI) http://www.pvi.com.tw , der für Amazon den E-Book-Reader Kindle herstellt, hat angekündigt, neben farblich-flexiblen "electrophoretic" Displays auch touch- und videofähige Panels zu bauen. Wie das Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf PVI-Konzernchef Scott Liu schreibt, sollen die Hochleistungsdisplays noch 2010 zum Einsatz kommen. Damit scheint ein weiterer Hersteller in dem durch Apple mit dem iPad eröffneten Tablet-Markt Fuß fassen zu wollen. Hohe Nachfrage erwartet "Es bleibt erst einmal abzuwarten, ob sich die Produkte von Apple, MSI und Asus tatsächlich langfristig am Markt etablieren können. Uneingeschränkte Euphorie wie damals beim iPhone war dieses Mal eher nicht zu spüren", unterstreicht ein Branchenbeobachter im Gespräch mit pressetext. Diese zurückhaltende Sichtweise teilt Liu naturgemäß nicht. Touchscreen-fähige E-Book-Reader werden sich in den kommenden Jahren ihren Platz am Markt erkämpfen und auch gegen das iPad signifikante Marktanteile erobern, lässt sich der PVI-Manager zitieren. Um das gesteckte Ziel nicht zu verfehlen, erhöhen die Asiaten den Druck auf Forschung und Entwicklung im Bereich der Touch-Sensoren. Diese lassen sich PVI zufolge direkt hinter den Screens befestigen und nicht wie bislang konventionell davor. Auf diese Weise ließe sich ein verringerter Durchlässigkeitsgrad vermeiden sowie eine bessere Übertragung von Impulsen sicherstellen. Bisher würden Sony das Widerstandsprinzip, Hanwang Elektromagnetismus und einige weitere Hersteller kapazitive Touchscreen-Technologien in den Geräten verbauen. Kurze Reaktionszeit für Animationen Indem PVI das bisherige Problem der langen Reaktionszeit verbessern will, sollen animierte Darstellungen noch dieses Jahr besser auf E-Book-Readern erkennbar sein. Für die flexiblen "electrophoretic" Displays wird PVI auch weiterhin auf die bewährte Produktionstechnologie im Bereich TFT/LCD zurückgreifen und lediglich einen kleinen Teil an Extratools benötigen. Die Investitionsvorhaben scheinen wegen der Nachfrage nach E-Readern gerechtfertigt. Nach erfolgreicher Umsetzung der Pläne bleibt die Verbesserung der Akkus eine weitere Herausforderung. |
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